50 Jahre Peugeot J7

Der vielseitige Peugeot J7 wurde 1965 auf den Markt gebracht und bis 1980 produziert.

Neue Maßstäbe setzte der Peugeot J7 durch sein modisch-schickes, leicht gerundetes Wellblechkleid mit Panorama-Fensterverglasung. Besonders mit Kombikarosserie und als hübscher zweifarbiger Minibus erinnerte der Peugeot J7 mehr an einen praktischen Pkw als an ein rein pragmatisches Nutzfahrzeug. Allerdings wollte der Peugeot J7 nicht allein durch sein Design neue Lust auf leichte Laster machen, dazu diente ihm auch die fortschrittliche seitliche Schiebetür für bequemes Be- und Entladen. Vor allem aber gab es diesen Peugeot erstmals in rund 200 unterschiedlichen Spezifikationen und Branchenausführungen.

Professionelle und maßgeschneidert wirkende Transportlösungen in großer Zahl - das war damals noch Neuland für die meisten Nutzfahrzeugkunden. Vom einfachen Chassis über Tieflader, Pickups, Großraumtransporter, Kastenwagen, Kombis, Kleinbusse, Schulbusse, Krankenwagen, Viehtransporter, Verkaufswagen bis hin zum Freizeit-Van und Wohnmobil, fast alles war möglich. Die Peugeot J7-Käufer mussten ihre Wünsche nicht länger von Aufbauspezialisten realisieren lassen, sondern sie konnten ihr individuell konfiguriertes Fahrzeug direkt beim Peugeot Vertriebspartner bestellen. Nicht zu vergessen der Wettbewerbsvorteil des Peugeot J7 durch seine hohe Nutzlast von bis zu 1,8 Tonnen.

Ebenso erhältlich war ein sogenannter 1,1-Tonnen-Schnelltransporter, dessen zulässiges Gesamtgewicht unter 2.800 Kilogramm lag und der deshalb vom damals für schwerere Fahrzeuge geltenden 80 km/h Tempolimit befreit war. Unabhängig von der Nutzlast zählte der 4,75 Meter lange Peugeot J7 Kastenwagen außerdem in den Disziplinen Nutzvolumen (8,7 Kubikmeter) und Innenraumlänge (fast drei Meter) zu den Besten. Wem das nicht genügte, konnte den Peugeot J7 Großraumwagen mit 20,5 Kubikmetern Stauvolumen bestellen.

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