Willys Jeep kehrt nach 70 Jahren in die USA zurück

Am 3. Juni kehrte ein Willys MB in seine ursprüngliche Heimat in Toledo zurück.

Nachdem der Wagen Italien verlassen und den Atlantik per Schiff überquert hatte, legte der Urahn des Jeep Wrangler mehr als 1.000 Meilen auf eigener Achse quer durch die drei amerikanischen Bundesstaaten New Jersey, Pennsylvania und Ohio zurück, um schlussendlich zum Toledo Assembly Complex und jener historischen Produktionsstätte zu gelangen, wo er vor genau 70 Jahren produziert wurde.

Der "Heimkehrer" rollte am 3. Juni 1943 vom Fließband des Werkes in Toledo und wurde mit der Seriennummer 238.746 der U.S. Army übergeben, ein Monat vor der Landung der amerikanischen Streitkräfte in Sizilien. Der Wagen leitete sich vom militärischen Willys Quad ab, einem Fahrzeug, das 1941 von Willys-Overland für die Armee gebaut wurde, und gilt als Vorfahre des ersten zivilen Jeep, des CJ-2A. Aus dem Willys Quad wurden nach einigen Änderungen und Verbesserungen die Modelle MA und später MB. Aber für die Armee und die gesamte Welt wurden die Fahrzeuge als Jeep bekannt.

Nach dem Ende des Krieges wurde der Wagen vom italienischen Heer übernommen und später an einen privaten Fahrzeug-Liebhaber verkauft, ehe er im April 1984 vom derzeitigen Besitzer, dem italienischen Journalisten Vittorio Argento erworben wurde, jenem Mann, der jetzt den Willys MB nach 70 Jahren wieder an seine "Geburtsstätte" zurückgebracht hat.

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