Rückruf-Aktion : Ford Ka

Lose Schraube kann zum Blockieren der Hinterräder führen

Erst vor kurzem der Öffentlichkeit präsentiert, schon muss der Ford Ka retour in die Werkstatt: Aufgrund von Problemen im Bereich der hinteren Bremsen ruft die Ford Motor Company Austria GmbH österreichweit insgesamt 431 Ford Ka in die Werkstätten zurück. Die fehlerhaften Fahrzeuge wurden zwischen 26. Mai 2008 und 30. Jänner 2009 im polnischen Werk Tychy gefertigt. Weltweit sind knapp 27.500 Ford Ka von diesem Rückruf betroffen.
 
Bei den genannten Fahrzeugen wurden die Schrauben für den hinteren Bremsträger möglicherweise nicht mit dem vorgeschriebenem Anzugsmoment festgezogen, teilte der Sprecher von Ford Austria dem ÖAMTC auf Anfrage mit. Im ungünstigsten Fall kann dadurch eine lose Schraube in die Bremstrommel fallen und Beschädigungen an den Bremsbelägen verursachen. Ein Blockieren des Hinterrads sei ebenfalls nicht ausgeschlossen, ergänzt der Importeur. Im Rahmen des Rückrufs wird bei den betroffenen Fahrzeugen das Anzugsmoment der Verschraubung kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert.
 
Unfälle mit Sach- oder Personenschäden sind nach Angaben des Importeurs in diesem Zusammenhang bisher keine gemeldet worden. Die betroffenen Fahrzeughalter werden in den kommenden Tagen im Auftrag von Ford Austria über den Versicherungsverband informiert.

Quelle: ÖAMTC

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