Citroen e-C4 X Shine Pack – Intensivtest Endstation

In der letzten Station des Intensivtests begleitete der Stromer das jüngste Mitglied der Redaktion – wie gut er hier sich als Begleiter eines Studenten geschlagen hat, erfährt ihr in diesem Artikel.

Das Thema Elektromobilität ist aktuell heiß diskutiert. Für manche wird es zukünftig keine Alternative mehr geben, andere hingegen setzen auf den bewährten Verbrennungsmotor. Je nach Situation und Lage kann ein Elektroauto diverse Vorteile mit sich bringen.

Diese Vorteile beginnen teilweise schon, bevor man überhaupt in das Auto einsteigt. Im Falle des e-C4 X ist es wie bei vielen anderen Stromern möglich, eine Standheizung zu programmieren.

Die gewünschte Uhrzeit und die gewünschten Tage werden ausgewählt, und schon braucht man nicht mehr in der Früh in ein eisiges Auto einsteigen. Besonders an den verschneiten Tagen hat sich diese Vorklimatisierung so gut geschlagen, dass alle Nachbarn Eis kratzen mussten und wir einfach einsteigen und losfahren konnten.

Die Kälte macht sich beim Citroen bemerkbar

Bei der Reichweite hingegen müssen die Stromer mit deutlichen Verlusten rechnen, die den kalten Temperaturen verschuldet sind. Von den WLTP-Angaben ist man hier weit entfernt. Sobald man aber weiß, mit wie vielen Kilometern man mit einer vollen Ladung rechnen kann, ist das zwar nur noch ein ärgerliches Problem, das man aber leider auch nicht ändern kann.

Im Fall des e-C4 X konnte man mit einer realistischen Reichweite von rund 230 km bei Temperaturen um die null Grad rechnen. Dank der Assistenzsysteme ist man auf dieser Strecke aber sehr komfortabel unterwegs. Der Spurhalteassistent funktioniert in Kombination mit dem adaptiven Tempomaten sensationell gut.

Für ausreichend Komfort wird durch ein weich abgestimmtes Fahrwerk gesorgt. Abgerundet wird das Gesamtkonzept durch eine Lenkradheizung und elektrisch verstellbare Sitze mit Sitzheizung. Das Infotainmentsystem ist ähnlich wie ein Mobiltelefon aufgebaut und lässt sich problemlos bedienen.

Wer die Bedienoberfläche seines Smartphones vermisst, der kann seinen Bildschirm via Apple Carplay oder Android Auto auf dem 10-Zoll großen Touchscreen spiegeln. Besonders lange Strecken sind im e-C4 X sehr angenehm zu absolvieren – wäre da nur nicht die Problematik mit den Ladestopps.

Vorteilhaft hat sich diese Reichweiten-Problematik aber in einem Punkt erwiesen. Da beim Aufladen des Elektroautos in Wien die Parkgebühr entfällt, kann man je nach Infrastruktur in der Nähe seines Arbeitsortes oder seiner Universität dies auch zu eigenen Gunsten nutzen. In unserem Fall war es der tägliche Besuch in der Fachhochschule.

In einem Abstand von zwei Minuten Fußmarsch befinden sich zwei 11 kW Ladestationen der Wien Energie. So konnte das Auto kurz vor dem Unterricht fast leer abgestellt werden und meistens nach der Vorlesung in ein fast volles Auto eingestiegen werden. Blöd war es natürlich nur, wenn man die Ladestation anfährt, diese schon besetzt und in der Nähe sonst keine weitere vorhanden war. Dann hat man ein leeres Auto vor der Uni und muss noch beginnen. einen Parkplatz zu suchen. Dazu kommt dann noch als Krönung die zu bezahlende Parkgebühr.

Das Beste aus der Situation

Der Vorteil in einer Stadt wie Wien ist die gut ausgebaute Ladeinfrastruktur. Wenn man mal das Pech gehabt hat und nicht während der Vorlesung laden konnte, dann war ein Halt auf der Ladestation ein Plichttermin. Zur Wahl steht dann der kurze Halt an der Schnellladestation oder der etwas längere Aufenthalt an der 11 kW Ladestation.

Da man als Student immer noch eine Kleinigkeit zu besorgen hat, bietet sich der Halt in einem nahegelegenen Einkaufszentrum mit Lademöglichkeit an. In den Tiefgaragen der meisten Shopping Centren sind Ladesäulen für E-Fahrer errichtet worden. Teilweise wird die Benutzung in machen Garagen auch kostenfrei angeboten.

Durch das lange Typ 2 Kabel ist es selbst wenn man mal kurz vergessen hat, wo sich die Ladebuchse befindet und sich falsch in die Parklücke zum Laden stellt, durch die Länge kein Problem, das Auto anzustecken. Sobald das grüne Lämpchen der Ladeanzeige leuchtet, kann es schon in das Einkaufszentrum gehen. Während der Akku in der Tiefgarage aufgeladen wird, wird hingegen im Einkaufszentrum das Geldbörsel geleert.

Allgemein kann man sagen, dass man mit einem Elektroauto zwar diverse Kompromisse und Umstellungen akzeptieren muss, sobald man sich aber in die neue Situation eingelebt hat, findet man immer wieder neue Situationen, die man zu seinen Gunsten nutzen kann. Im Falle des e-C4s ist man zusätzlich dazu noch mit jeder Menge an Assistenzsystemen und Komfortpaketen ausgestattet, die einem den Alltag stark erleichtern können.

Weitere Infos zu Citroen unter www.citroen.at