Dacia Sandero Stepway 1.6 MPI - Testbericht

Eine Stufe unter dem neuen Duster platziert sich der kompakte Sandero Stepway als günstigste Möglichkeit, ein Auto im SUV-Design zu fahren.

Natürlich ist der Sandero Stepway kein Gelände- wagen. Er ist zum Beispiel nur mit Frontantrieb und ohne jede Art von Differenzial- sperre erhältlich. Bei ihm geht es auch nicht um Offroad-Expeditionen, sondern um andere Dinge: Nämlich um die dank zwei Zentimeter Karosserie-Liftings erhöhte Sitzposition und um die aufgewertete Optik, die durchaus ein wenig den Duft von Abenteuer verströmt. Dies tut sie serienmäßig mit Rundum-Beplankungen aus schwarzem, beziehungsweise silberfarbenem Kunststoff, getönten Scheinwerfergläsern, Nebelscheinwerfern, einer Dachreling und Rädern der Dimension 195/55 auf 16-Zoll-Alus. Womit der im Vergleich zum nutzorientierten Logan ohnehin deutlich gefälliger gezeichnete Sandero einen weiteren Schritt in Richtung automobiler Feschak macht.

Motorisiert ist der Stepway wahlweise mit einem 87 PS starken 1,6-Liter-Benziner oder einem sparsamen, mit 68 PS aber vergleichsweise brustschwachen 1,5-Liter-Diesel. Als Kraftüber- tragung dient ausschließlich ein Fünfgang-Schaltgetriebe. Der Preis ist gewohnt heiß: So kostet der von uns getestete Benziner 11.090 Euro, der Diesel schlägt mit 12.130 Euro zu Buche. Allerdings in teils bescheidener Ausstattung: Zentralsperre, E-Fensterheber, Klimaanlage und CD-Radio muss man zukaufen, ESP ist überhaupt nicht erhältlich, Airbags gibt es nur für den Fahrer und den Beifahrer. Die Ausstattungspakete sind dafür fair kalkuliert: Fensterheber vorne plus Fernbedien-Zentralsperre kosten im "E-Paket" 327 Euro, Klimaanlage und CD-Radio ("Cool & Sound"-Paket) kommen auf 850 Euro. Weiters sind ein Lederlenkrad (144 Euro), ein vollwertiges Ersatzrad (20 Euro) und einiges an Zubehör (Querträger für Dachreling, Mittelarmlehne, Design-Folien in sechs verschiedenen Motiven) erhältlich.

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