Honda CR-V : Diesel und Automatik im Test

Komfortabler denn je: Nach drei Jahren hat Honda den CR-V aufgefrischt und u.a. mit einer Diesel-Automatik ausgestattet, wir waren bereits auf erster Testfahrt.

Honda war einer der Pioniere im Mid-Size-SUV Segment, im Jahr 2007 startete der CR-V in seine dritte Generation. Nach drei Jahren hat Honda nun dem beliebten Offroader ein kleines Facelift gegönnt und ihn unter dem hübschen Blechkleid verfeinert. Optisch erkennt man den CR-V Modelljahr 2010 am neuen Kühlergrill , den neu gestalteten Front- und Heckschürzen sowie den neu designten Leichtmetallfelgen . Im Innenraum gibt es nun, je nach Ausstattungsvariante, auch einen i-pod- und USB-Anschluss , sowie ein neues Lenkrad, breitere Mittelarmlehnen vorne und ein erweitertes Multifunktionsdisplay mit Bordcomputer. Für die „Elegance“-Variante ist zudem ein „Lifestyle-Paket“ verfügbar, das unter anderem Alcantara-Ledersitze enthält. Für noch mehr PKW-ähnlichen Fahrkomfort sorgen eine neue Radgeometrie und verbesserte Stoßdämpfer, sowie neue Dämm-Materialien, die die ohnehin schon niedrige Geräuschkulisse im Innenraum um weitere fünf Dezibel senken.

Die Qual der Wahl - Motoren und Ausstattung

Angetrieben wird der CR-V entweder von einem 2,0 Liter Benzinmotor mit 150 PS (110 kW), oder mit dem bekannten 2,2 Liter i-DTEC Dieselmotor der jetzt aber statt 140 PS auch 150 PS (110 kW) hat, jedoch dank neuer Motorsteuerung mit weniger Diesel auskommen soll. Beide Motorvarianten sind mit einem manuellen 6-Gang-Schaltgetriebe oder einer 5-Gang-Automatik erhältlich. Der kombinierte Verbrauch auf 100 Kilometer bewegt sich dabei laut Hersteller zwischen 6,5 Liter für den Diesel mit manueller Schaltung und 8,4 Liter für den Benzinmotor mit Automatik.

Insgesamt gibt es vier Ausstattungslinien , „S “, „Comfort “, „Elegance “ und „Executive “ Das Basismodell „S“ bleibt aber dem Benzinmotor vorbehalten. Preislich startet der 2.0i VTEC „S“ bei 29.590,- Euro, Topmodell ist der 2.2i-DTEC Executive AT um 43.856,- Euro. Serienmäßig haben alle Modelle ABS und elektronische Bremskraftverteilung, aktive Kopfstützen vorne, einen Bremsassistenten, sowie das VSA Stabilisierungsprogramm, das TSA Anhängerstabilisierungsprogramm und Fahrer-, Beifahrer-, Seiten- und Kopfairbags vorne und hinten. Ab 3.330,- Euro Aufpreis gibt es dann noch das „Safety-Paket “ bestehend aus CMBS (Collision Mitigation Brake System), adaptivem Tempomat „ACC“ und dem adaptiven Kurvenlicht „AFS“. Für die Elegance-Ausstattung gibt es zudem ab 2.755,- Euro ein „Lifestyle-Paket “ mit 18 Zoll Leichtmetallfelgen, Einparkhilfe, Privacy Glass, Radio mit 6-fach-CD-Wechsler und 7 Lautsprechern, Alcantara-Sitzbezüge, Sitzheizung und Xenonlicht.

Die erste Fahrt mit dem Honda CR-V MJ2010

Für eine erste Testfahrt stand uns ein 2,2 Liter Diesel mit Automatikgetriebe in der Elegance -Ausstattung mit Lifestyle-Paket zur Verfügung. Gleich nach dem Start fällt die wirklich hervorragende Geräuschdämmung auf, kein Diesel-Nageln oder sonstige Motorgeräusche dringen hier in den Innenraum, auch beim Beschleunigen bleibt es flüsterleise im Innenraum. Stoßdämpfer und Fahrwerk sind auf Komfort ausgelegt , Bodenunebenheiten werden weggefiltert und man fühlt sich bis auf die hohe Sitzposition wie in einem wendigen PKW. Die Mehrleistung ist dafür weniger spürbar, immerhin müssen mindestens 1,7 Tonnen bewegt werden. Dennoch reicht es für einen Sprint von 0 auf 100 km/h in 10,6 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h . Erhältlich ist der neue CR-V ab sofort, Österreich ist somit eines der ersten europäischen Länder, in denen der CR-V Modelljahr 2010 zu haben ist.

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