Renault Zoe bekommt 5 Sterne im Crashtest

Der elektrisch betriebene Kleinwagen von Renault hat beim aktuellen Euro NCAP-Crashtest des ÖAMTC 5 Sterne bekommen.

Beim aktuellen Euro NCAP-Crashtest hat der ÖAMTC wieder ein Elektroauto auf seine Verkehrssicherheit geprüft. Das erfreuliche Ergebnis: "Der Renault ZOE erreicht mit fünf Sternen die Top-Wertung", erklärt ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang.

Überprüft wurden wie bei allen Crashtests die Sicherheit für Erwachsene, Kinder und Fußgänger sowie die Ausstattung mit Fahrerassistenzsystemen.

Größtes Sorgenkind ist auch beim Elektrofahrzeug die Fußgängersicherheit. "Mit einer Wertung von 66 Prozent schafft der Renault ZOE gerade noch die 60-Prozent-Hürde, die für eine Gesamtwertung von fünf Sternen notwendig ist", hält der ÖAMTC-Cheftechniker fest.

Die Problembereiche liegen hauptsächlich an den Seiten der Windschutzscheibe. Bei einem Aufprall an einer dieser Stellen kann ein Fußgänger lebensgefährliche Verletzungen erleiden. Auch an der Vorderkante und den Seiten der Motorhaube besteht erhöhte Verletzungsgefahr für Fußgänger.

Trotz des sehr guten Gesamtergebnisses sieht der ÖAMTC-Experte auch beim Insassenschutz noch Verbesserungsmöglichkeiten. "Beim Pfahltest wird ein Seitenaufprall gegen einen Baum oder Laternenmasten simuliert. Hier zeigt die Auswertung stark erhöhte Belastungen im Brustbereich", schildert Lang. "Auch beim Heckaufprall gab es leicht erhöhte Werte im Hals- und Nackenbereich."

Die Ausstattung mit Fahrerassistenzsystemen ist beim Renault ZOE hingegen überzeugend. "Das Fahrzeug ist serienmäßig mit ESP ausgestattet. Auch ein Seatbelt Reminder für die vorderen und hinteren Sitze ist Standard", erklärt der ÖAMTC-Cheftechniker.

Ähnlich gut ist die Kindersicherheit des Elektroautos. Egal, ob Frontal-, Seiten- oder Heckaufprall - Kinder sitzen im Renault ZOE sehr sicher. "Auch der Einbau ausgewählter Kindersitze verlief großteils problemlos. Lediglich ein Kindersitz konnte nicht richtig installiert werden", so der ÖAMTC-Experte. Ebenfalls sehr gut: Der Airbag auf der Beifahrerseite kann deaktiviert werden, um einen nach rückwärts gewandten Kindersitz auf dem Beifahrersitz zu benutzen. "Ob der Beifahrer-Airbag aktiviert oder deaktiviert ist, wird dem Fahrer deutlich angezeigt", berichtet Lang.

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