Der neue Seat Ibiza im Test

Drei Ausstattungsvarianten: "Reference", "Stylance" und "Sport"

Seat hat auf der spanischen Urlaubsinsel Ibiza die neue Generation seines gleichnamigen Kleinwagens vorgestellt. Das Fahrzeug verfügt über ein neues Designkonzept , das ihm ein dynamisches Aussehen verschafft. Realisiert wurde er auf einer für diese Fahrzeugklasse eigens neu entwickelten Plattform. Diese kommt im Volkswagen-Konzern erstmals beim Ibiza zum Einsatz. Seat hat seinem Kleinwagen auch mehr Sicherheit spendiert. Sämtliche Fahrzeuge der Modellreihe werden serienmäßig mit ESP ausgeliefert. Für den 1.2 Liter Benziner mit 51 kW / 70 PS in der Ausstattungsvariante Reference müssen mindestens 12.760 Euro investiert werden.

Das Exterieur wird durch das " Arrow Design " geprägt. Zu dieser Linie gehört eine tiefere Anordnung der Scheinwerfer und des Kühlergrills. Dadurch wirkt die äußere Erscheinung des neuen Ibizas markanter und sportlicher . Eine markante Seitenlinie verläuft über die Silhouette des Fahrzeugs. Die Schulterpartie im Heckbereich und kraftvolle Radläufe komplettieren das Design.

Der verlängerte Radstand kommt vor allem dem Kofferraum zu Gute. Durch die achtprozentige Vergrößerung des Kofferraums belegt der Ibiza den ersten Platz innerhalb seiner Klasse und bietet ein Gesamtvolumen von 292 Litern. Aber auch die Passagiere können sich über mangelnden Platz nicht beklagen. Im Fond verfügt der Ibiza über bequeme Sitze , die einen guten Seitenhalt geben und auch auf längeren Fahrten bequem sein dürften.

Der Fahrer sitzt vor Armaturen , die übersichtlich angeordnet und gut ablesbar sind. Um die Kopffreiheit zu vergrößern, wurde der Fahrersitz tiefer gesetzt , ohne dass die Übersicht darunter leidet.

Darüber hinaus sind es die in allen Motorvarianten stark reduzierten CO2-Emissionen , die diesen Seat zu einem umweltfreundlichen Modelle machen. So liegen die CO2-Emissionen bei den Dieselmotoren unter 120 g/km und bei den Benzinern unter 160 g/km.

Beim Ibiza sorgt serienmäßig ein neuer Kopf-Thorax-Airbag für Sicherheit. Der Ibiza des Jahres 2008 fährt in Märkten wie Spanien oder Österreich serienmäßig mit der elektronischen Stabilitätskontrolle ESP vor, was wirklich vorbildlich für diese Fahrzeugklasse ist. Ebenso verfügbar sind die Berganfahrkontrolle (Hill Hold Control), durch die das Fahrzeug auf einer Steigung nach dem Loslassen des Bremspedals zwei Sekunden lang gehalten wird, um in Ruhe das Gaspedal betätigen zu können.

Erstmals ist für den Ibiza auch ein Abbiegelicht verfügbar, das die Sicht an Kreuzungen deutlich verbessern soll. Bei Fahrgeschwindigkeiten unter 40 km/h wird zudem, wenn der Fahrtrichtungsanzeiger gesetzt oder ein bestimmter Lenkeinschlagwinkel überschritten wird, der Nebelscheinwerfer auf der entsprechenden Seite als statisches Abbiegelicht aktiviert. Als Neuheiten gegenüber der Vorgängerversion sind darüber hinaus die Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht (Adaptive Frontlighting System), eine Einparkhilfe hinten, der im Radio integrierte Bluetooth-Anschluss und die Vorbereitung für den Einbau tragbarer Navigationsgeräte im mittleren Bereich des Armaturenbretts bestellbar.

Während unserer Fahrt mit dem 1,4-Liter Benziner erwies sich der Ibiza als ein Fahrzeug, dass sich gut durch den Verkehr bewegen lässt. Bei Serpentinenfahrten zeigte sich das Fahrwerk gut abgestimmt. Bei kurvigen Bergauffahrten empfiehlt es sich, die Gänge des Ibiza voll auszunutzen.

Das Motorisierungsangebot besteht zur Markteinführung zunächst aus drei Benzinern (1.2 mit 51 kW / 70 PS; 1.4 mit 62 kW / 85 PS und 1.6 mit 105 PS) und einem Dieselmotor (1.9 TDI mit 77 kW / 105 PS). Wenig später werden ein 1.4 TDI mit 58 kW / 80 PS und 1.9 TDI mit 66 kW / 90 PS jeweils mit Partikelfilter folgen. Alle Motorvarianten werden serienmäßig mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe ausliefert. Verfügbar ist der neue Ibiza in drei Ausstattungsvarianten: "Reference", "Stylance" und "Sport" .

Der neue Ibiza ist eine sportliche und sichere Alternative im Kleinwagensegment, die auch durchaus modisch vorfährt. Er wird zu Recht seine Freunde finden und ihnen Spaß bereiten.

auto-reporter

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