Das war die European Bike Week 2011 am Faaker See

Vom 6. bis 11. September 2011 stieg die diesjährige European Bike Week in "Faak" mit über 100.000 Besuchern.

Wenn unter Motorradfans die Rede von der "größten Party des Jahres" ist, dann dürften die meisten von ihnen die European Bike Week - oder kurz "Faak" - meinen. In diesem Jahr stieg der Großevent auf der sonnigen Südseite der Alpen vom 6. bis 11. September. Mehr als 100.000 Besucher - Jung und Alt, Singles, Paare und komplette Familien - waren aus allen Teilen Europas, aus Afrika und Amerika in Österreichs südlichstes Bundesland Kärnten gereist, um miteinander Motorrad zu fahren und die pure Lust am Leben zu feiern. Sie hatten etwa 75.000 Bikes mitgebracht, und einerlei, ob die Maschinen nonstop um den See kurvten oder sich in schier endlosen Reihen entlang des 40.000 m² großen Harley Village geparkt in ihrer ganzen Pracht präsentierten: Sie boten einen Augenschmaus für Menschen mit Benzin im Blut.

Die Lage Kärntens südlich der Wetterscheide des Alpenhauptkamms sorgte für wahrhaft hochsommerliche Temperaturen. So vertrieb man sich die Zeit mit kleinen Ausflügen, großen Touren und geführten Ausfahrten in die faszinierende Bergwelt und bestaunte im Expo-Zelt die brandneuen Milwaukee-Irons des kommenden Modelljahrs. Über 1.000 Gäste nutzten die Gelegenheit zu einer kostenlosen Probefahrt auf einer Harley, während der authentische Jump Start Fahrsimulator bei all jenen, die noch keinen Führerschein besitzen, die Lust aufs Motorradfahren weckte. Die dürfte soeben auch ein Siegertyp aus Italien erfahren: Er räumte im Gewinnspiel den Hauptpreis ab und darf sich über eine nagelneue Harley-Davidson Blackline freuen.

Zwanzig Vertragshändler und eine Vielzahl freier Trader luden zum Shopping rund ums Bike ein, während man sich an den Catering-Ständen und in den Großzelten mit Leckerbissen und Getränken der Alpen-Adria-Region stärkte. Schon am Spätnachmittag gaben die Bands auf der stattlichen Open-Air-Bühne und in den Großzelten Gas: 24 Bands - unter ihnen der frenetisch gefeierte Top Act Uriah Heep - rockten bis in die tiefe Nacht, was das Zeug hielt.

Staunen bei den Laien und Fachsimpeln bei den Kennern waren angesagt, als sich am Freitag Bagger, Chopper und Bobber in der hochkarätig besetzten Custombike-Show den Augen einer strengen Jury präsentierten. Für nicht minder große Begeisterung sorgte die kilometerlange Parade um den Ossiacher und den Faaker See, mit der sich die Biker am Samstag auf über 25.000 Maschinen von der gastlichen Region verabschiedeten. Die beste Nachricht am Schluss: Nach Faak ist natürlich vor Faak. Die nächste European Bike Week steigt vom 4. bis 9. September 2012. Wer zu Hause bleibt, ist selbst schuld!

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