25.000 Besucher auf der Fahr2Rad 2012

Positive Bilanz der zweiten Auflage des urbanen Mobilitäts-Events: 1.200 Indoor-Probe-, 560 Outdoor-Testfahrten, zwanzig Prozent mehr Interessenten als 2011.

Das Wetter meinte es einigermaßen gut dieses Mal. Am Freitag hielt es bis zum Abend ohne Regen durch, der Samstag startete kühl, blieb sonnig, am Sonntag verfinsterte sich erst mittags der Himmel. Vor diesem Hintergrund geriet das Event "Fahr2Rad" in Wien-St. Marx, in der 20.000 Quadratmeter großen ehemaligen Rinderhalle zum Erfolg, gemessen an der Erstveranstaltung im Vorjahr. Die Bilanz: Von 20. bis 22. April wurden 25.000 Besucher gezählt, 5.000 mehr als 2011. Unter Dach und Fach wurden 1.200 Probefahrten unter der Anleitung von Fahrtechnik-Instruktoren des ÖAMTC registriert. 560 Tester rückten mit der Polizei aus, die Wiener Motorrad-Verkehrspolizei, die "Weißen Mäuse", hatten sich als Guides für geführte Touren zur Verfügung gestellt.

Auf 10.000 Quadratmetern der Rinderhalle waren mehr als 300 Zweiräder ausgestellt - vom E-Bike, über Roller bis zu schweren Eisen. Bis auf Ducati, KTM und Triumph waren alle in Österreich vertretenen Marken zu begutachten, Probe zu sitzen, und die meisten Modelle standen für kostenlose Probe- und Testfahrten bereit. Ein Top-Highlight stellte das erste fahrbereite - aber bei der "Fahr2Rad" nicht Probe zu fahrende - Modell der wieder geborenen Traditionsmarke Horex dar: die VR6 Roadster. Sie kommt demnächst in handverlesenen, weil handgefertigten, Stückzahlen auf den Markt. Ihre stolze Leistung: 161 PS.

Abgerundet wurde das Ausstellungsprogramm durch Zubehör - von Bekleidung bis Technik -, Versicherungen sowie Auto-(und Motorradfahrer-)Clubs ebenso wie Fahrschulen. Im Rahmenprogramm wurden Stunt-Shows geboten. Das kulinarische Angebot beschränkte sich auf Basis-Versorgung.

Unterstützung für die Zweirad-Fahrer und für die Zweirad-Branche sagte Wiens grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou zu. Zitat aus ihrer Eröffnungsrede: "Einspurige Fahrzeuge verbinden das Nützliche mit dem Angenehmen. Die Stadt Wien fördert den Zweirad-Boom mit dem größten Zuckerl, das wir anbieten können: keine Parkgebühren. Jeder, der mit einem Zweirad unterwegs ist, unterstützt die Stadt, denn sie brauchen weniger Parkraum, verhindern Staus und verursachen weniger Abgase", redet sie nicht allein dem Fahrrad und dem E-Bike das Wort, sondern ebenso dem Motorroller und dem Motorrad. Vassilakou verspricht auch, in Wien die Busspuren "nach Maßgabe der Gewährung der Sicherheit" für Einspurige freizumachen.

Die Planungsphase der dritten "Fahr2Rad" hat bereits begonnen. Zeit und Ort sind allerdings noch nicht festgelegt. Info: www.fahr2rad.at


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