GPS-Ortungssystem meldet Motorrad-Diebstahl

Notruf auch im Falle eines Sturzes

Im Sommer haben Langfinger Hochsaison. Begehrtes Objekt: Motorräder. "Nur wenige Biker wissen aber, dass man sich vor Dieben effizient schützen kann", sagt Wolfgang Kilian-Löffler vom ÖAMTC. Das modernste Sicherheitssystem derzeit ist das GPS-Ortungssystem "Satalarm Bike" . "Sobald das Motorrad unbefugt in Betrieb genommen wird, geht in der ÖAMTC-Einsatzzentrale eine Alarmmeldung ein", erklärt Kilian-Löffler. Durch Satellitenortung kann jederzeit punktgenau festgestellt werden, wo sich das Bike befindet . Nach Rücksprache mit Europol und der lokalen Polizei kann der ÖAMTC eine elektronische Motorblockade auslösen. Durch die enge Kooperation mit der österreichischen Polizei und Interpol können so Fahndungen europaweit organisiert werden.

Aber auch im Falle eines Sturzes sendet "Satalarm Bike" einen Notruf ab und verständigt die nächstgelegene Rettungsdienststelle. Mit Hilfe eines speziell für Motorräder entwickelten Kipp-Sensors wird der Neigungswinkel und die Neigungsdauer registriert. Beim Überschreiten der Grenzwerte geht eine Sturzmeldung direkt an die ÖAMTC-Einsatzzentrale. "Mit Hilfe der GPS-Ortung können die Einsatzhelfer direkt an den Unfallort dirigiert werden", zeigt sich der ÖAMTC-Experte vom Sicherheitsvorteil überzeugt.

Hersteller und Vertreiber von "Satalarm Bike" ist das Unternehmen Dolphin Technologies. Anwendbar ist das System für alle Fahrzeuge. Infos zum Dolphin-ÖAMTC-SatAlarm gibt es unter www.oeamtc.at/telematik .

Die laufenden Kosten von neun Euro monatlich gibt es für ÖAMTC-Mitglieder zu einem Sonderpreis von fünf Euro. Die UNIQA unterstützt den Einbau des "Satalarm Bike" durch einen 20-prozentigen Prämiennachlass und A1 verzichtet auf das Aktivierungsentgelt für die dafür nötige SIM-Karte.

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