Motorrad-Saison 2009 : Ausrüstung überprüfen !

Richtige Motorrad-Bekleidung ist ein entscheidender Sicherheitsfaktor.

Die aktuellen Temperaturen laden langsam aber doch zu Ausfahrten auf dem Bike ein. Sie lassen sich auch gut nützen, um nicht nur die Maschine auf Vordermann zu bringen, sondern auch die Ausrüstung zu checken . "Wer auf zwei Rädern unterwegs ist, hat weder Blech noch Airbag. Nur was man am Körper trägt, schützt bei einem Unfall oder Ausrutscher vor Verletzungen", betont Georg Scheiblauer, Motorrad-Chefinstruktor beim ÖAMTC. Gesetzlich vorgeschrieben ist nur das Tragen eines Sturzhelmes . Handschuhe , Nierengurt und feste Schuhe sind aber unbedingt anzuraten. Empfehlenswert ist außerdem eine reißfeste Motorrad-Bekleidung mit Schutzprotektoren . Beim Sturzhelm sollte man neben einem Check auf Beschädigungen und der Reinigung des Visiers auch das Alter bedenken. "Ein Helm sollte nicht älter als fünf Jahre sein , da es durch Materialermüdung zu Verschleißerscheinungen kommen kann", warnt Scheiblauer vor Sparen am falschen Platz. Ein neuer Sturzhelm muss fest sitzen, ohne zu drücken . Den besten Schutz bietet ein Vollvisierhelm . Die höchsten Anforderungen erfüllen Helme mit aktueller Prüfnorm (ECE 22-05). "Wichtig ist, dass man sich für einen Helmkauf Zeit nimmt", sagt der ÖAMTC-Experte.

Neben einem passenden Helm ist auch ein Schutz für Hände und Füße dringend anzuraten. "Gute Motorrad-handschuhe schützen bei einem Ausrutscher vor dem Asphalt, aber auch während der Fahrt vor unangenehmen Blessuren durch kleine Steine oder Insekten ", erklärt Scheiblauer. Füße und Knöchel sind am besten in Motorradstiefeln geschützt . Ein Nierenschutz hält nicht nur bei Zugluft warm, sondern kann auch das Verletzungsrisiko reduzieren. "Besonders in Verbindung mit einem Rückenprotektor können mit einem guten Nierenschutz Verletzungen verhindert oder die Folgen gemildert werden", weiß der ÖAMTC-Motorrad-Chefinstruktor.

Auch Hose und Jacke bieten nicht nur Schutz vor Kälte und Nässe. Bei einem Sturz sind sie der Airbag zwischen Fahrer und Asphalt . "Ob Leder oder Textil ist wohl mehr eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wichtig ist, dass die Montur aus reißfestem Material besteht und dass Schultern, Ellenbogen, Unterarme und Knie durch eingearbeitete Protektoren geschützt sind", betont der Motorrad-Chefinstruktor des ÖAMTC. Auf längeren Touren sollte eine Regenkombi auf keinen Fall fehlen.

Unter www.oeamtc.at/fahrtechnik kann man sich über die aktuellen Motorrad-Fahrtechniktrainings des ÖAMTC informieren. Mit dem Check-In-Button kann man die Kurse auch gleich buchen.

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