Motorradfahren im Herbst

Wenn die Blätter fallen, steigt das Unfallrisiko

27.08.2008 Schlechte Sichtverhältnisse, feuchte und rutschige Fahrbahnen sowie morgendlicher Raureif erhöhen das Unfallrisiko für Biker. Damit die Motorradfahrt in den Herbst sicher gemeistert werden kann, hat der ADAC die folgenden Tipps zusammengestellt.

Besonders wichtig ist zudem ein regelmäßiges Fahr- und Sicherheitstraining. Dabei werden die richtige Blickführung, eine korrekte Lenk- und Kurventechnik sowie das richtige und konsequente Bremsen eingeübt. Der ÖAMTC bietet dazu Fahrsicherheitstrainings für alle Altersklassen und jedes fahrerische Können an.

  • In der kühlen Jahreszeit ist ein Maschinencheck besonders wichtig. Dabei sollten Beleuchtung, Bremsen, Reifendruck und Reifenprofil überprüft werden.
  • Fahrer und Beifahrer müssen immer mit sicherer, kontrastreicher Motorradschutzkleidung und einem nach aktueller ECE-Norm geprüften Helm ausgerüstet sein. Das Helmvisier darf keine Kratzer aufweisen. Hier kann es bei tief stehender Sonne zu Streulicht und somit zu einem gefährlichen "Blindflug" kommen.
  • Besonders in den Morgenstunden muss mit glatter Fahrbahn durch Raureif gerechnet werden. Auch durch nasses Laub kann es extrem rutschig werden. Hier ist vorausschauendes Fahren, "gefühlvolles" Bremsen und ein großzügiger Sicherheitsabstand zum Vordermann geboten.
  • Abends kann es selbst zu Herbstbeginn schon empfindlich kalt werden. Wenn der Körper auskühlt, lässt die Reaktionsfähigkeit stark nach. Funktions- bzw. Thermobekleidung, die über dem Motorradanzug getragen werden kann, sollte deshalb zur Standardausrüstung gehören.
  • Grundsätzlich gilt für alle Jahreszeiten: Durch defensives Fahren in angemessenem Tempo bleiben genügend Reserven, um auf Fahrfehler anderer Verkehrsteilnehmer rechtzeitig reagieren zu können.

Quelle: ADAC

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