BMW neu: F 700 GS und F 800 GS

Die Bayern spendieren der Hubraum- und Leistungsmittelklasse ein umfassendes Update. Die asphalt-orientierte kleine GS bekam mehr Kraft und Saft verpasst.

Als BMW Motorrad 2007 mit der F 650 GS und der F 800 GS die GS-Familie um die Einsteiger- und Mittelklasse erweiterte, war die Botschaft eindeutig: Fahrspaß durch leichte Beherrschbarkeit auf allen Wegen, ordentlich Antriebs-Power und hohe Reisetauglichkeit, auch dann, wenn nur noch Schotterpisten bis ans Ziel führen. Umgesetzt wurde das Konzept in zwei Varianten: einer betont asphalt- und einer stark offroad-orientierten Enduro.

Mit den neuen Modell-Versionen F 700 GS und F 800 GS schreiben die Bayern das GS-Kapitel nun fort. Die F 800 GS der Generation 2013 verbindet Straßen- und Tourentauglichkeit mit hohen Offroad-Talenten in verstärktem Maße. Die neue F 700 GS richtet sich an Motorradfahrer, die nicht ganz so viel Offroad-Kompetenz benötigen, mit niedrigerer Sitzhöhe, hohe Allroundfähigkeiten für jeden Tag mit nunmehr höherer Leistung.

Im Sinne des neuen Slogans "Sicherheit 360°" führt BMW Motorrad auch bei der neuen F 700 GS und F 800 GS ABS in die Serienausstattung ein. Weitere sicherheitsrelevante Neuheiten in ihren Klassen bieten die neue F 700 GS und F 800 GS zudem mit der optionalen automatischen Stabilitätskontrolle ASC (Automatic Stability Control) sowie der ebenfalls optionalen elektronischen Fahrwerksanpassung ESA (Electronic Suspension Adjustment), ein Novum in diesem Zweirad-Segment.

Sowohl die F 700 GS als auch die F 800 GS werden nach wie vor vom flüssigkeitsgekühlten Vierventil-Zweizylinder mit 798 cm³ Hubraum, elektronischer Kraftstoffeinspritzung, geregeltem Katalysator und Sechsganggetriebe angetrieben. In der F 800 GS leistet das Triebwerk unverändert 63 kW (85 PS) bei 7.500 U/min und produziert ein maximales Drehmoment von 83 Nm bei 5.750 U/min.

Die neue F 700 GS profitiert gegenüber dem Vorgängermodell von einem Plus an Leistung und Drehmoment. Mit 75 PS bei 7.300 U/min (F 650 GS: 71 PS bei 7.000 U/min) bietet ihr Antrieb nun vier PS mehr Leistung und mit 77 Nm bei 5.500 U/min (F 650 GS: 75 Nm bei 4.500 U/min) konnte sie auch beim maximalen Drehmoment zulegen. Im Verein mit einer etwas kürzeren Gesamtübersetzung bietet sie nun spontanere Motorperformance. Dazu kommt jetzt auch noch Doppelscheibenbremse am Vorderrad, wie bei der F 800 GS.

An Handarmaturen und Schaltern setzen die neue F 700 GS und F 800 GS jetzt auf die jeweils neueste Generation von BMW Motorrad. Sie zeichnen sich durch kompaktere Bauweise und verbesserte Ergonomie aus. Im Cockpit erhöhen neue Zifferblätter die Ablesbarkeit. Zudem informiert das Informationsdisplay jetzt serienmäßig über Kraftstoffstand und Kühlmitteltemperatur.

Einen frischen Dynamik-Impuls will BMW mit neuen Verkleidungs-seitenteilen setzen. Neue Farbkonzepte und Schriftzüge runden das Paket an optischen Maßnahmen ab.
Dem vielfachen Wunsch bisheriger F 800 GS-Interessenten nach einer Reduzierung der Sitzhöhe entspricht BMW Motorrad jetzt mit einer Möglichkeit zur Tieferlegung des Fahrzeugs in Verbindung mit einer niedrigeren Sitzbank. Im Zuge der Modellüberarbeitung wurde auch das Angebot an Sonderausstattungen und Sonderzubehör erweitert.
Die neuen F-Versionen kommen in Österreich ab 1. September in den Handel. Die Preise werden derzeit noch kalkuliert.

www.bmw-motorrad.at


Kommentare

Motorrad-Markenwelt