Neu: Indian Springfield

In Springfield im US-Staat Massachusetts wurde 1901 die Indian Motocycle Company als Amerikas erster Motorradhersteller gegründet.

In Springfield im US-Staat Massachusetts wurde 1901 die Indian Motocycle Company als Amerikas erster Motorradhersteller gegründet. Daran erinnert die Marke jetzt mit dem Namen für das jüngste Modell des Jahrgangs 2016, die Indian Springfield. Die Neue ist wandlungsfähig und kommt damit allen entgegen, die sich bisher nicht zwischen einem Cruiser und einem Bagger oder Tourer der legendären Marke entscheiden konnten.

Mit ihrem großen Windschild und den voluminösen Seitenkoffern bietet die Springfield den Wind- und Wetterschutz und den Stauraum, den man von einer tourentauglichen Indian erwarten darf. Dank ihres Schnellrastmechanismus lassen sich Scheibe und Koffer-Set aber auch im Nu abnehmen, und der Bagger verwandelt sich im Handumdrehen in einen Cruiser. Wer dann auch noch den Beifahrer-Sitz und die Sozius-Trittbretter abbaut, verwandelt die Springfield in eine auf das Wesentliche reduzierte Indian Chief.

Im vollen Ornat hingegen vereint die neue Springfield wesentliche Elemente der beiden Indian Bagger Chief Vintage und Chieftain. Die ebenso formschöne wie unauffällige Scheibe und die üppige Chromfülle besonders am Front End mit der großen Scheinwerferabdeckung, den Zusatzscheinwerfern, der Tankkonsole samt Tacho sowie mit der monumentalen Telegabel bezeugen die Verwandtschaft zur Chief Vintage. Die lackierten Seitenkoffer, die Sitzbank aus echtem schwarzem Premium-Leder und die ebenso formschönen wie stabilen Leichtmetallgussräder belegen die Abstammung von der Chieftain. Auch die einstellbaren Sozius-Trittbretter und den leichten, aber verwindungssteifen Leichtmetallgussrahmen hat die Springfield von der Chieftain geerbt - und damit die Möglichkeit, einen optionalen 64 Liter fassenden Heckkoffer zu montieren, der noch mehr Stauraum sowie noch mehr Komfort für den Beifahrer zu bieten hat.

Wie ihre Schwestermodelle wird die Springfield von einem Zweizylinder-V-Motor angetrieben, der mit 1811 cm³ Hubraum und 139 Nm Drehmoment bei 2600/min gegen ein Leergewicht von 372 Kilo antritt (zulässiges Gesamtgewicht: 630 kg). Auch in punkto Ausstattung hat die Springfield eine Menge zu bieten: schlüssellose Zündung, elektrische Koffer-Zentralverriegelung, elektronische Geschwindigkeitsregelanlage, ABS mit hoher Regelfrequenz, Reifendrucküberwachung, stahlummantelte Bremsschläuche sowie verchromte Schutzbügel vorn und hinten sind serienmäßig.

Die Indian Springfield wird ab April für 26.995 Euro bei den Vertragshändlern stehen. Für die Springfield gilt wie für alle Indian Modelle eine Garantie von fünf Jahren.

dpp-autoreporter/wpr

Kommentare

Motorrad-Markenwelt