Neu: KTM 390 Duke

Die Herzoginnen-Familie wächst. Neueste Schwester ist eine potente Mittelklasslerin, sie passt perfekt zur neuen mehrstufigen A-Führerscheinregelung.

"Reduziert auf das Maximum", damit bezeichnet KTM das neueste Mitglied der Duke-Familie. Angetrieben vom bereits bestens bekannten auf 375 ccm gepushten Einzylinder-Aggregat bekam die Neue den passenden Zunamen 390. Sie bietet mit 44 PS ausreichende Leistung, mit 35 Nm souveränes Drehmoment und niedrige Kosten bei einem Fahrfertig-Gewicht von unter 150 Kilo. Damit ü̈bertrifft sie ihre - im Prinzip baugleiche - 200er Schwester leistungsmäßig bei weitem, fahrwerksseitig wurde sie akkurat an die höhere Leistung angepasst.

Wurzeln geschlagen hatte der Duke-Stammbaum bereits im Jahre 1994, als mit der "Ur-Duke" das erste reinrassige Straßenbike von KTM das Licht der Motorradwelt erblickte. Bis zum heutigen Tag erfuhr die Einzyliner-Duke vier Evolutionsstufen, die ihren vorläufigen Höhepunkt in der R-Version der aktuellen 690 Duke erreicht haben. 2011 kam erstmals kleiner Nachwuchs in Form der extrem erfolgreichen 125 Duke hinzu, die mit mehr als 10.000 verkauften Einheiten im ersten Jahr ihres Daseins prompt die 125er-Charts in Europa stü̈rmte. Im Frühjahr 2012 folgte dann die 200 Duke, und jetzt schließt die 390 Duke die Lücke zu den größeren Modellen 690 Duke und 990 Super Duke R. So viel darf schon verraten werden - an weiterem Familienzuwachs wird bereits gearbeitet!

Der Motor der 390 Duke wiegt dank KTM-typischer Kompaktbauweise lediglich 36 Kilogramm. Zwei oben liegende Nockenwellen, vier Ventile, Schmiedekolben und eine Nikasil-Zylinderbeschichtung sorgen unter anderem dafür, dass 44 Pferde aus den 375 ccm geholt werden. Die leistungsfördernde Druckumlaufschmierung mit Gehäuseevakuierung reduziert den Laufwiderstand des Kurbeltriebs und trägt ihren Teil zum kräftigen Drehmoment bei. Der ultraleichte Gitterrohrrahmen und die Druckguss-Schwinge aus Leichtmetall runden das kompakte Paket ab. Hochwertige Federelemente von WP Suspension, von Brembo entwickelte Scheibenbremsen sowie das abschaltbare 9MB ABS von Bosch sind serienmäßig und bieten ein Plus an Fahrdynamik wie auch an Sicherheit beim Kurvenheizen.

Mit ihren Spezifikationen passt die 390er-Duke perfekt zur neuen A-Führerschein-richtlinie: Laut dieser gestattet die Klasse A2 (kann mit 18 Jahren erworben werden) das Fahren von Motorrädern bis maximal 35 kW (48 PS). Angesichts der Eckdaten der neuen KTM 390 Duke muss man sich da sicher nicht hinten anstellen.
Preis: 5.298 Euro.
 
www.ktm.com

Kommentare

Motorrad-Markenwelt