KTM: MOTO3-Bike für Private

Das Racing-Projekt der Mattighofner in der kleinen Klasse geht weiter. Für die Saison 2013 stehen eine Production Racer- und eine Rookie Cup-Version am Start.

In weniger als einem Jahr entwickelte sich das Moto3-Programm von KTM zu einer schnellen Erfolgsgeschichte. Während Sandro Cortese heuer um den WM-Titel kämpft werden bereits die Kundensport-Renner für die kommende Saison entwickelt. Das neue Einsatzbike des Red Bull Rookies-Cup wurde auf dem Sachsenring präsentiert.

Zwischen der Präsentation des siegbringenden Moto3-Aggregates aus dem Hause KTM im Hangar 7 in Salzburg Anfang Oktober 2011, und dem Premieren-Sieg durch Sandro Cortese auf der Moto3-KTM in Runde 3 in Estoril lagen gerade mal sieben Monate. Kein Produkt des Zufalls, sondern eines der Planung - was auch die Resultate der fünf KTM Fahrer und der vier KALEX-KTM Piloten zeigen: Cortese stand bis dato in sechs von sieben Läufen auf dem Podium. Er erzielte dreimal die schnellste Qualifikationszeit und ist der erste Herausforderer von WM-Leader Maverick Vinales. Mit einem kleinen Punkteabstand folgt auf Rang 3 Luis Salom. Der junge Spanier zeigte mit drei Plätzen auf dem Podium und zwei vierten Rängen die Konkurrenzfähigkeit des KALEX-KTM Pakets.

Auf dieser konstant schnellen Basis soll das Fahrerfeld von derzeit neuen KTM-befeuerten Piloten für 2013 weiter ausgebaut werden. Damit in Zukunft auch Kundenteams und der Nachwuchs von dieser Entwicklung profitieren können, rollen für die nächste Saison der Production Racer und das Red Bull Rookies Cup-Bike an den Start - beide als direkte Ableger des KTM Grand-Prix-Motorrades.

Stefan Pierer (KTM-CEO), unterstreicht die Bedeutung für die Motorsportmarke KTM sich als treibende Moto3-Kraft zu etablieren: "Im Moto3 Grand-Prix-Motorrad fließt das Know-How von KTM zusammen. Es kommen Technologien zum Einsatz, die sich im Offroad-, wie auch im Straßenrennsport bewährt haben. Intern findet ein intensiver Know-How-Transfer zwischen R&D, Motorsport und Serienentwicklung statt. Das KTM Engagement folgt unserer Idee der Nachwuchsförderung als auch dem Fokus auf sportliche Motorräder mit kleiner Kubaturen. Last but not least zeigt das Moto3 Projekt auf allen Ebenen einmal mehr zu 100 Prozent KTMs Kernbotschaft - "Ready to Race!"

Pit Beirer (KTM Head of Motorsports): "Nach einem regelrechten Holeshot zu Saisonbeginn haben wir uns mittlerweile in der neuen Moto3-Klasse als fixe Größe etabliert, was mehr als eine positive Überraschung für uns ist. Sandro Cortese befindet sich mitten im Kampf um den Fahrer-WM-Ttitel, die Chancen in der Team- und Konstrukteurswertung stehen dank der vier weiteren KTM Piloten und der vier KALEX-KTM Fahrer ebenfalls sehr gut. Für 2013 möchten wir die orange Schlagkraft in der Moto3-WM mit weiteren Fahrern auf KTM erhöhen. Es sollen vier KTM Moto3 Bikes hinzukommen, KALEX bleibt aber exklusiver Partner mit eigener Chassisentwicklung, der von uns mit Motoren beliefert wird, sie wollen ihr Kontingent um zwei Motorräder aufstocken. Wir würden uns aber auch sehr freuen, wenn weitere Teams und Fahrer mit dem KTM Production Racer nächste Saison in der WM an den Start rollen. Die Fortsetzung und Umrüstung des Red Bull MotoGP Rookies Cups auf die Viertakt-Moto3-KTM stand ebenfalls nie in Frage. Die Platzierungen von Danny Kent und Luis Salom in Assen (Anm. Platz 3 und 4, beides ehemalige Red Bull Rookies) schließen den Kreis und zeigten erneut das erfolgreiche Konzept der Serie und unser Engagement in der Nachwuchsförderung!"

Wolfgang Felber (Leiter KTM Kundenrennsport): "Von der Basis unterscheiden sich der Production Racer und das Red Bull Rookies Bike kaum von unserem M32 Grand-Prix-Motorrad (Anm. M32 steht für Moto3 2012). Das GP-Bike ist lediglich an das aktuelle Moto3-Regelment angepasst, d.h. es läuft mit der vorgeschriebenen Einheitselektronik von Dell’Orto, dreht bis maximal 14000 Umdrehungen und hat eine Akrapovic-Auspuffanlage die 115 dB zulässt. OZ Felgen aus Magnesium, eine Werksbremsanlage von Brembo mit zwei Bremsscheiben und Werksfederelemente von WP sparen zudem Gewicht und steigern die Leistung - im Grunde aber Teile, die jeder auch beim Production Racer nachrüsten kann!"

www.ktm.com

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