Lambretta: Rückkehr der Roller nach 40 Jahren

Der Kult-Roller der 1950er- und 1960er-Jahre feiert sein Wiedererscheinen in der Scooter-Szene - mit taiwanesischer Rückendeckung, siehe Motor, siehe Montage.

Aus dem Straßenbild der Nachkriegszeit waren sie kaum wegzudenken: Die fetzigen Lambretta-Roller aus Mailand waren damals Kult. Immer wilder und sportlicher als die Konkurrenz waren sie nicht einfach nur benzin-betriebene Zweiräder sondern Ausdruck für Unabhängigkeit und Individualität.

Vierzig Jahre nach Produktionseinstellung der "alten" Lambretta wurde die neue Lambretta im November 2011 auf der EICMA in Mailand/Italien zum ersten Mal präsentiert. Sie wird auch auf der kommenden EICMA (15. - 18.11.2012) zu sehen sein. Gestylt ist die Neue nach klassischem Vorbild. Die Karosserie besteht aus einem Mix von Blech und Kunststoff.

Ab nun bringt die KSR Group Krems (Kirschenhofer GmbH, auch verantwortlich für den Vertrieb von Generic, Explorer, CFMoto und LML) den sportiven Klassik-Scooter auch nach Österreich, Deutschland und Frankreich. Den Anfang macht das Modell LN 125 mit 125-ccm-Viertaktmotor und stufenlosem Variomatik-Getriebe. Der Einzylinder-Viertakt-Antrieb stammt von SYM, und leistet knapp neun PS. Gewicht: 109 Kilo trocken. Preis: 3299 Euro. Gebaut werden die neuen Lambrettas in Taiwan. Zum Start der Frühjahrssaison 2013 soll dann eine 50-cm³-Version mit kürzerem Chassis verfügbar sein, darüber hinaus auch ein umfassendes Zubehörprogramm.

www.ksr-group.com


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