Piaggio New Beverly : Neue Technik, neues Design

Neuauflage der Zweirad-Limousine

Mit der Piaggio New Beverly hat die italienische Vespa-Schmiede Piaggio eine fast zehnjährige Erfolgs-Story stilistisch und technisch neu erfunden. Die New Beverly punktet mit erfrischendem Look und bewährtem Niveau an Sicherheit und Leistung. Der Großradroller ist in den Hubraumversionen 125cc und 300cc erhältlich und überzeugt durch hochwertige Ausstattung und Verarbeitung.

Seit dem Jahr 2001 wurden weltweit 270.000 Stück der Piaggio Beverly verkauft. Im Jahr 2010 präsentiert sie sich nun in stilistisch und technisch völlig neu gestaltetem Gewand. Die Weiterentwicklung der traditionellen Beverly-Stilelemente gibt dem neuen Modell eine elegante Silhouette und einen schnittigen Look. Die Scheinwerfer-Baugruppe, die in die LED-Tagfahrleuchten integriert wurde, ist ein neuartiger Blickfang. Auch die Rücklichtanlage ist mit LED-Brems- und -Tagfahrleuchten ausgestattet. Farb- und Materialeinsatz verleihen der New Beverly ein Aussehen, das Assoziationen mit einem PKW hervorruft. Die zweifarbige Karosserie, bei der sich farbige Teile mit lackierten Einsätzen im Alu-Look abwechseln, steht in Harmonie zur Farbe der Sitzbank und des Lenkers.

Die Piaggio New Beverly ist komfortabler als ihre Vorgängerin. Eine dreiecksförmige Geometrie, die von Sitzbank, Lenkstange und Fußrasten gebildet wird, wurde zur Verbesserung des Fahrverhaltens überarbeitet und kommt nun auch größeren Fahrern zugute. Die Sitzbank mit unterschiedlicher Sitzhöhe für Fahrer und Beifahrer - ein besonderes Merkmal dieses Modells - wurde neu gestaltet, um die Fußposition beim Fahren angenehmer zu machen. Verdichtete Schaumstoffe sorgen für Sitzkomfort und die Sitzbank lässt sich mit Hilfe eines Knopfes am Lenker oder eines Hebels im Handschuhfach leicht öffnen. Das mit einer Innenleuchte und einem Dokumentenfach versehene Helmfach wurde neu konzipiert und bietet um 50 Prozent mehr Platz - damit können nun zwei Jet-Helme darin verstaut werden. Großzügige, leicht ablesbare Armaturen, die alle Informationen auf einen Blick vermitteln, sind bei der New Beverly Standard. Das Armaturenbrett besitzt drei Rundelemente (Tachometer, Wassertemperatur und Kraftstoffstand) sowie eine moderne LCD-Anzeige mit Tageskilometerzähler, Digitaluhr, Batteriespannung und Umgebungstemperatur sowie Kontrollleuchten für Wegfahrsperre, Kraftstoffstand, Fernlicht, Blinker, Öldruck und die Kraftstoffeinspritzung.

Kräftige Motoren und ein gut abgestimmtes Fahrwerk sind Schlüsselfaktoren für den Erfolg der Piaggio Beverly. Der Doppelschleifenrahmen aus Stahl, eine Gabel mit 35mm-Federbeinen, ein Paar doppelt wirkender Stoßdämpfer für die Heckfederung und andere hochwertige Komponenten sorgen für ein verlässliches Fahrverhalten. Die hinteren Stoßdämpfer wurden eigens für die neue Beverly entwickelt und gleichen Straßenunebenheiten optimal aus, das Ansprechverhalten bleibt dabei neutral und sorgt für eine exakte Fahrzeugführung. Die großen Räder mit Aluminium-Leichtfelgen ergeben einen hohen Fahrkomfort und eine sichere Straßenhaftung, die für ein gutes Lenk- und Fahrverhalten sorgen. Die Vorderbremse mit einer 300mm-Scheibenbremse ist die größte ihrer Klasse. Dadurch ist zur Betätigung der Bremshebel bei gleichbleibender Verzögerung nur eine etwa halb so große Zugkraft erforderlich wie beim Vorgängermodell.

Die Piaggio New Beverly gibt es wahlweise mit einem 125cc und einem 300cc Motor. Beide Versionen haben ein elektronisches Einspritzsystem. Der 300ccm Einzylinder-Viertaktmotor mit vier Ventilen und elektronischer Einspritzung besitzt eine maximale Leistung von 22,2 PS bei 7250 U/min und erbringt sein Drehmoment von 23 Nm bereits bei 5750 U/min. Der Motor spricht direkt auf jede Betätigung des Gasgriffs an und bietet eine temperamentvolle Leistung, was die neue Beverly sowohl für den Stadtverkehr als auch für Langstreckentouren zum idealen Begleiter macht.

Auch der 125cc Motor hat ein elektronisches Einspritzsystem, was zu einem deutlich geringeren Verbrauch (minus 20 Prozent) und niedrigeren Wartungskosten (minus 20 Prozent) führt. Das neue elektrische Wasserkühlsystem ECS (Electric Cooling System) braucht weniger Energie und trägt so zu einem sparsameren Kraftstoffverbrauch bei. Die Leistungsfähigkeit beider Motoren verhilft der neuen Beverly zu einem sportlichen und doch weichen Fahrverhalten, wobei die Aggregate leise im Betrieb und umweltfreundlich sind. Durch die neue Anordnung des Startersystems bleibt der Lärmpegel beim Anlassen niedrig. Auch das neue Motorengehäuse ist für niedrigere Betriebsgeräusche und eine bessere Kühlung mitverantwortlich.

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