Triumph Tridays von 22. bis 24. Juni 2012

Zum siebenten Mal wird Neukirchen am Großvenediger britisch und heißt ein paar Tage lang Newchurch. Es wird auch ein wenig stauben. Beim 1. Tridays Rumble.

Vom 22. bis zum 24. Juni feiern Triumph und Neukirchen am Großvenediger im Pinzgau, Salzburg, die siebente Auflage der schnell legendär gewordenen Triumph Tridays. Der zur englischen Biker-Kultstätte "Newchurch" verwandelte Ort wird wieder ein außergewöhnliches Motorrad-Festival sehen, bei dem Zweiradfans aus aller Welt sich und ihre englische Traditionsmarke drei Tage lang feiern. Dabei sollen die Tridays ihren familiären Touch - niveauvoll, humorvoll und unterhaltsam, also very british - behalten.

Die Macher um Tridays-Mastermind Uli Brée und Ingrid Maier-Schöppel vom Tourismusverband Neukirchen-Bramberg haben ein attraktives Programm-Paket geschnürt, das Live-Musik, Shows, britische Comedy und atemberaubende Motorradakrobatik verknüpft. Wem drei Tage volles Programm nicht reichen, kann gleich zur Triweek - von 17. bis 24. Juni - nach Newchurch kommen und eine ganze Woche Triumph-Feeling in den Alpen erleben.

Für heuer hat sich Uli Brée wieder eine attraktive Premiere ausgedacht: Erstmals gibt es den Tridays-Rumble. Ein Sprintrennen über 400 Meter auf einer Wiese direkt am Ortseingang. Es wird im K.-o.-System gestartet, Spaß und Spektakel stehen im Vordergrund. Gefahren wird in vier verschiedenen Klassen: luftgekühlte Triumph-Zweizylinder, alle Triumph-Tiger-Modelle, eine eigene Damenklasse und eine "ziemlich offene" Junioren- & Seniorenklasse. Anmeldungen können über die Homepage der Tridays erfolgen. Getreu dem Festival-Charakter fällt für den Rumble kein Nenngeld an.

Eigens für dieses Spektakel wurde ein eigenes Rumble-Modell, naheliegenderweise "Rumbler" genannt, gebaut. Als Ausgangsbasis fungierte eine serienmäßige Scrambler, der zahlreiche Spezial-Teile eine unverwechselbare Optik geben: Von der Lampenverkleidung über den Vorderradkotflügel, die Seitendeckel, die Sitzbank und den Hinterradkotflügel schaffen die Bauteile ein neues Design, das sich nicht als Abklatsch der Motorräder aus den 60er Jahren versteht. Es wurde vielmehr das klassische Triumph-Design mit moderner Technik und zeitgenössischen Stilelementen weiterentwickelt.

Einige technische Modifikationen: Unter Zuhilfenahme von Spezial-Federelementen, Aluminiumfelgen und groben Stollenreifen in den Dimensionen 110/80-19 und 140/80-18 steht die gerumbelte Scrambler deutlich höher. Speziell für Triumph-Zweizylinder hergestellte Upside-Down-Gabelbrücken sorgen mit etwas geringerem Offset für den passenden Nachlauf, eine Supermoto-Bremsanlage mit 4-Kolben-Radialzange und Radialhauptbremszylinder rundet das sportive Paket ab. Über einen griffgünstigen Roadster-Lenker wird die Ergonomie angepasst.

Die Rumbler muss jedoch kein Einzelstück bleiben: Sämtliche Design- und Technik-Komponenten sind auch einzeln erhältlich, so dass sich jedermann - und jederfrau - seine/ihre eigene ganz spezielle Rumbler auf die Räder stellen kann.

Infos: www.tridays.com

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