Test: Autodesign spricht vor allem Männer emotional stark an

Was echte Autofans schon immer wussten, wurde nun erstmals auch wissenschaftlich bestätigt: Gelungenes Fahrzeugdesign kann Gefühle hervorrufen, die so stark sind wie die grundlegendsten menschlichen Emotionen.

Zu diesem Ergebnis kam ein wissenschaftliches Experiment, das die Volvo Car Group zusammen mit Myndplay und deren EEG-Spezialisten für die elektrische Aktivität im Gehirn durchgeführt hat. Dabei wurde aufgezeichnet, wie das Gehirn von Testpersonen beim Betrachten von Autos reagiert und wie ansprechendes Design unsere Gefühle beeinflusst.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

  • Männer reagierten emotionaler auf Fotos von schönen Autos als beim Anblick eines weinenden Babys.
  • Die emotionale Intensität beim Anblick eines weinenden Babys war bei den teilnehmenden Frauen fast doppelt so hoch wie bei den Männern.
  • 74 Prozent der Männer gaben an, dass gutes Design sie in eine positive Stimmung versetze.
  • Nur 33 Prozent der Frauen bewerteten Bilder von Autos besser als das Bild eines attraktiven Mannes.
  • 60 Prozent der Männer erklärten, dass sie sich durch das Fahren eines schönen Autos selbstbewusst und stark fühlten.

"Das Wahrnehmen von ästhetisch gelungenem Design ist eine Erfahrung, die Verstehen und Fühlen kombiniert", erklärt Dr. David Lewis, ein führender britischer Neurowissenschaftler für Konsumverhalten und Kommunikation. "Diese beiden Faktoren sind so eng verwoben, dass es unmöglich ist, sie getrennt voneinander zu betrachten. Eine ästhetische Erfahrung umfasst sinnlichen Genuss, Interpretation und emotionale Beteiligung."

In einer parallel durchgeführten Umfrage von OnePoll gaben 43 Prozent der Männer an, dass sie sich bei einem Auto am meisten von Form und Design angezogen fühlen; zur Auswahl standen auch Interieur, Ausstattung, Räder und Motor. Das attraktivste Design-Feature ist aus Sicht der Männer die Fahrzeugfront, während Frauen die Heckpartie am meisten gefällt. Das einzige Foto, das bei den 2.000 befragten Männern und Frauen eine identische Reaktion ausgelöst hat, war das eines weinenden Babys. Beide gaben dafür die höchste emotionale Intensität und die negativste Bewertung ab.

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