Autowerkstätten - Preise für Pickerl und Reparaturen verglichen

Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahr liegen deutlich über der Inflationsrate.

Das Pickerl ist wieder fällig und dazu sind noch die Bremsbeläge abgefahren. Die Kosten dafür können saftig ausfallen. So verlangen Automechaniker bis zu 223 Euro in der Stunde - je nach Schaden und Automarke. Das zeigt eine AK Erhebung im April 2013 bei insgesamt 41 Kfz-Werkstätten in Wien.

"Eine Pickerl-Überprüfung in Wiener Kfz-Werkstätten kostet 38,90 bis 86,45 Euro - je nach Automarke und Werkstatt", sagt Gabriele Zgubic, Leiterin der AK Konsumentenpolitik. Bei ARBÖ (39,75 Euro) und ÖAMTC (33,45 Euro) fährt man günstiger, wenn man Mitglied ist. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Kosten fürs Pickerl um durchschnittlich 5,3 Prozent gestiegen.

Der Termin fürs Pickerl richtet sich nach dem Monat der erstmaligen Zulassung des Autos. Die erste Überprüfung muss bei einem neuen Auto nach drei Jahren, dann nach zwei Jahren und später jährlich vorgenommen werden. Fälligkeitstermin ist der auf der Begutachtungsplakette eingestanzte Monat. Die Überprüfung muss spätestens vier Monate nach diesem Fälligkeitsdatum erfolgen. Die Plakette wird nur dann ausgegeben, wenn keine oder nur leichte Mängel festgestellt werden. Wird ein schwerer Mangel festgestellt, bekommt man kein Pickerl.

Das kostet eine Auto-Reparaturstunde - je nach Autotyp und Schaden - in den untersuchten Wiener Kfz-Werkstätten:

Mechaniker von 87,54 bis 222,60 Euro + 3,6% gg. Vorjahr
Spengler von 121,20 bis 166,80 Euro + 4,6 %
Lackierer von 127,20 bis 166,80 Euro + 4,5 %

Zgubic rät zu Preisvergleichen in mehreren Werkstätten: "Fragen Sie in der Werkstatt nach. Wenn Sie beim Service die Überprüfung des Pickerls mitmachen lassen, ist das Pickerl in den meisten Werkstätten gratis."

Die AK Erhebungen "Kosten der Pickerl-Überprüfung" und "Reparaturpreise von Kfz-Werkstätten" finden Sie online unter wien.arbeiterkammer.at