KFZ Prämienvergleich

GEWINN zeigt Überblick der Angebote und Konditionen

Anschnallen heißt es für Österreichs Autofahrer auch heuer, die Tarife steigen weiter. Das Wirtschaftsmagazin GEWINN hat in seinem März-Heft die aktuellen Angebote der Kfz-Versicherer verglichen und präsentiert außerdem die besten Tipps fürs Ein- und Umsteigen.

Der neueste Versicherungsvergleich zeigt es schwarz auf weiß: auch im letzten Jahr sind die meisten Prämien gestiegen. Immerhin finden sich überraschenderweise auch drei positive Ausreißer : Die Donau, VAV und Zürich haben ihre Haftpflichtprämien seit dem Vorjahr durch die Bank reduziert, und zwar um stolze zehn bis fast 14 Prozent.

Trotzdem, die Zeiten, als die Kfz-Versicherer einander mit Billigstprämien unterboten, um sich wechselseitig die Kunden abzuwerben, sind zum Leidwesen der Autofahrer unwiederbringlich vorbei, so scheints. Noch immer stecken die Versicherer im Kfz-Bereich – eben aufgrund dieser Dumping-Prämien – in den roten Zahlen. In der Kaskoversicherung mehr, in der Kfz-Haftpflicht etwas weniger. "Wir rechnen auch heuer noch mit einer Prämienerhöhung von ungefähr vier bis fünf Prozent zur Hauptfälligkeit", warnt Allianz-Vorstand Hubert Schultes.

Solange mehr für Schadensfälle und Betriebskosten ausgegeben wird, als an Prämien hereinkommt, muss eben allerorts weiter an der Prämienschraube gedreht werden. Bei der Allianz, Österreichs größtem Kfz-Versicherer, hofft man, so zumindest 2005 wieder in die schwarzen Zahlen zurückzufinden. Die Generali-Gruppe (die Generali liegt im heimischen Kfz-Versicherungsgeschäft auf Platz zwei, die Interunfall auf Platz vier) will die Lage bis Sommer "beobachten", bevor eventuell weitere Erhöhungen vorgenommen werden. "Es hat im letzten Jahr eine weitere Verbesserung gegeben, wir sind auf dem richtigen Weg, aber noch nicht auf der Gewinnstraße", erzählt Vorstand Bruno Friedl freimütig.

Der aktuelle Vergleich

Wie groß die Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherungen tatsächlich sind, zeigen die drei Mustervergleiche, die das Versicherungsbüro Schättle im Auftrag von GEWINN erstellt hat. Angefragt wurden die Konditionen für drei Pkws in drei verschiedenen Kategorien:

  • einen erstzugelassenen Ford Fiesta, der von einer unroutinierten 26-jährigen Angestellten gefahren wird (mit teurer Grundstufe neun)
  • eine Audi A3, der einem 44-jährigen Gemeindebediensteten gehört (mit günstiger Bonusstufe null)
  • eine Chrysler Voyager, der von einem 59-jährigen Selbstständigen gefahren wird (ebenfalls Bonusstufe null)

Haftpflicht: Unterschiede bis zu 244 Prozent!

Beispiel Haftpflichtversicherung: Da der Versicherungsumfang bei der Haftpflicht weitgehend gleich ist (lediglich bei der Versicherungssumme können Unterschiede bestehen), ist der Vergleich hier besonders aussagekräftig. Auch heuer zeigen sich hier eklatante Preisunterschiede, besonders beim Audi A3: Die günstigste Prämie der VAV mit 183,77 Euro im Jahr ist weniger als halb so teuer wie jene des teuersten Anbieters, der Niederösterreichischen. Sie verlangt für die gleiche Leistung ganze 446,13 Euro – das sind 244 Prozent der VAV-Prämie.

Den kompletten Versicherungsvergleich und Tipps fürs Ein- und Umsteigen finden Sie in der März-Ausgabe des Wirtschaftsmagazins GEWINN.

Quelle: GEWINN