Autoeinbrecher haben vor Weihnachten Hochsaison

Tipps zum Schutz Ihres Autos

"Weihnachtseinkäufe, im Wageninneren fast wie im Schaufenster 'drapiert', können sehr leicht 'Langfinger' zum Zugreifen animieren", warnt Thomas Haider vom ARBÖ. Alle Jahre wieder treten nicht nur die Weihnachtsmänner in Aktion. Speziell an den langen Einkaufssamstagen und am 8. Dezember häufen sich die Autoeinbrüche.

Der ARBÖ hat für Sie einige Tipps zusammengestellt, um Autodieben das Handwerk zu erschweren:

  • Keine wertvollen Gegenstände sichtbar im Auto liegen lassen.
  • Weihnachtseinkäufe im Kofferraum verstauen.
  • Keine Reserveschlüssel oder Identifikationskarten im Handschuhfach oder Kofferraum aufbewahren. Wie gut auch das Versteck immer sein mag, Gangster finden, was sie brauchen. Ist der Schlüssel einmal gefunden, nutzt auch die Wegfahrsperre nichts mehr.
  • "Quick-out"-Halterungen ermöglichen das rasche Abmontieren des Autoradios. So kann das wertvolle Gerät jederzeit vom Besitzer mitgenommen und sicher verwahrt werden.
  • Ein abnehmbarer Bedienungsteil des Radios, ohne den die Verwendung des Radios unmöglich ist, wird vom Besitzer beim Verlassen des Fahrzeuges mitgenommen.
  • Spezieller ARBÖ-Tipp: Als Alternative zum vollbepackerlten, unbeaufsichtigten Auto bieten sich in Wien die sogenannten Packerlbusse an. Dort können Pakete bis zu 30 kg abgegeben werden, die noch am selben Abend gratis zugestellt werden. Diese Packerlbusse stehen meist an stark frequentierten Stellen der großen Einkaufsstraßen. In Wien sind dies: Graben, Reumannplatz, Mariahilfer Straße / Generali Center, Landstraßer Hauptstraße / Ekazent. In Graz gibt es am Hauptplatz eine Stelle der Grazer Verkehrsbetriebe, wo man die Packerln vorübergehend deponieren kann.

Nicht außer Acht lassen sollte man aber auch die Möglichkeit des Autodiebstahls . Um sich dagegen zu wappnen, hat der ARBÖ folgende Tipps zusammengestellt:

  • Achtung: Mit speziellen Zusatzgeräten können Kriminelle die Funksignale der Zentralverriegelung stören. Dies ist vor allem auf großen Parkplätzen ein Problem. Um sich dagegen zu schützen und sicher zu gehen, dass das Fahrzeug wirklich abgesperrt ist, sollte unbedingt auf das akustische (Hupe) oder auf das optische Signal (Blinker) geachtet werden. Bleibt das Fahrzeug offen, ist auch die Alarmanlage ausgeschaltet. Ausnahme: Fahrzeuge mit automatischer Verriegelung "Kyless Entry&Drive".
  • Alarmanlagen verhindern nicht jeden Einbruch oder Autodiebstahl, sind jedoch eine gute Abschreckmaßnahme. Beim Kauf einer Alarmanlage sollte keinesfalls gespart werden, nur hochwertige Anlagen bringen einen Sicherheitsgewinn.
  • Ein "Diebstahl-Stock" blockiert entweder die Lenkung bzw. die Lenkung und ein Pedal.
  • Mit einem speziellen Schloss kann der Schalthebel vom Getriebe blockiert werden bzw. die Handbremse unlösbar arretiert werden.
  • Immer den Zündschlüssel abziehen.
  • Wertvolle Leichtmetallräder mit teuren Reifen können mit Sperrschrauben gesichert werden.

Der ARBÖ bietet mit der Scheibengravur eine wirksame und kostengünstige Methode an, Autodieben das Fälschen von Wagenpapieren schwer zu machen. Mit dem System "Automatrix" werden sechs Ziffern der Fahrgestellnummer mittels Druckluft und Pulver unauslöschbar in die Fahrzeugscheiben eingestrahlt. Dadurch müsste der Autodieb den zeitraubenden und kostspieligen Aufwand auf sich nehmen, alle Scheiben zu wechseln, um unerkannt zu bleiben.

Sollte das Fahrzeug gestohlen werden, so ist das Auto durch diese Kennzeichnung leichter identifizierbar. Mittels Zulassungsschein, in dem die Fahrgestellnummer angeführt ist, kann jederzeit der rechtmäßige Besitzer des Fahrzeuges nachgewiesen werden. Informationen, wo die Autogravur durchgeführt wird, erhält man im jeweiligen ARBÖ-Landeszentrum oder beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Telefonnummer 050 123 123.

Quelle: ARBÖ

Kommentare

Markenwelt