Sicher Autofahren bei Wind und Sturm

Tipps wie man den Sturmböen trotzt

Sturmschaden - Wer übernimmt die Haftung?

Laut Meteorologen ist heute in ganz Österreich mit heftigen Sturmböen zu rechnen. Der Sturm fordert auch die Autofahrer: Unerwartet von einer Böe "getroffen", kann man mit dem Auto stark versetzt werden. Bereits ein Windstoß mit 70 km/h kann einen Pkw bei Tempo 100 um einen Meter aus der Bahn drängen, bei Tempo 130 schlimmstenfalls um fast vier Meter. Die Auswirkung des Windes hängt also auch von der Fahrgeschwindigkeit ab. Lenkrad festhalten, Tempo zurücknehmen und vorausschauend fahren, so lautet jetzt die Devise. Fünf Tipps von den ÖAMTC-Fahrsicherheitsexperten fürs richtige Verhalten in stürmischen Zeiten:

  • Lenkrad festhalten, Geschwindigkeit reduzieren. Damit gewinnt man auch wertvolle Zeit, um eventuell erforderliche Lenkkorrekturen durchzuführen. Kritische Stellen sind häufig mit Windsäcken oder entsprechenden Verkehrsschildern gekennzeichnet. Zusätzlich ist es bei starkem Wind hilfreich, Bäume, Sträucher und den Vordermann verstärkt zu beobachten. Auch exponierte Stellen wie Brücken oder Bergkuppen stellen eine Gefahrenquelle dar.
  • Ganz wichtig ist es, Abstand zu halten . Vor allem Autos mit Anhänger, Microcars und einspurige Fahrzeuge geraten leicht ins Schwanken, warnen die ÖAMTC-Experten.
  • Vorausschauend fahren. Unbedingt daran denken, dass bei starkem Sturm Hindernisse wie Äste, Dachziegel oder gar ganze Bäume auf der Straße liegen können. Besondere Vorsicht ist daher in Alleen und Walddurchfahrten geboten.
  • Bei unberechenbaren Böen Überholmanöver vermeiden. Besonders beim Überholen von Fahrzeugen mit großer Windangriffsfläche wie Lkw, Vans oder Wohnmobilen gerät man zuerst in den Sog des Windschattens und wird anschließend beim Weiterfahren mit voller Wucht vom Seitenwind getroffen, warnen die ÖAMTC-Fahrsicherheitsprofis.
  • Sturmböen lösen bei vielen Fahrern Stress aus. Im Zweifelsfall sollte man bei zu großer Unsicherheit das Auto stehen lassen und, so vorhanden, in der Garage oder unter dem Vordach abstellen. Dieser Rat gilt grundsätzlich auch bei extremer Wetterwarnung.

Übrigens: Defekte Stoßdämpfer verschlimmern die Auswirkungen , die eine Sturmböe haben kann, noch zusätzlich. Der gute technische Zustand des Fahrzeugs ist daher ein Um und Auf.

Sicherer unterwegs ist, wer auch für extreme Verhältnisse gewappnet ist. So ist z.B. ein Fahrsicherheitstraining in einem der neun ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren österreichweit sicher eine gute Vorbereitung. Infos über Kurse und Online-Buchungsmöglichkeit finden Sie hier auf der Website des ÖAMTC ...

Quelle: ÖAMTC

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