Zusätzlicher Stromverbrauch saugt die Batterie aus

Mobiltelefon, Kühlboxen, Radio - Infos zu externen Stromfressern im Auto

Bevor am Campingplatz die Kühlbox oder während einer Autorast Handy und CD-Player Saft von der Autobatterie abzapfen, sollte man bedenken, dass der Strom im Auto nicht aus der Steckdose kommt. Wie lange die Autobatterie für Musik, Handy und Kühlbox Energie spenden kann, ist von mehreren Faktoren abhängig, erklären die Experten des ARBÖ:

1.) Wie hoch ist die Kapazität (Größe) der Batterie?

Antwort: Die Kapazität ist abhängig von der Startleistung - die je nach Fahrzeug verschieden ist -, von der Anzahl der Verbraucher und verbauten Komponenten (z.B. Klimaanlage).

2.) Wie ist der Ladezustand der Batterie?

Antwort: Das ist abhängig vom Einsatz des Fahrzeuges und der Belastung der Batterie. Die meisten Batterien sind nur zu 2/3 aufgeladen. Genaue Angaben über den Ladezustand erfährt man ausschließlich von Fachkräften in Werkstätten oder den Prüfzentren der Autofahrerclubs.

3.) Höhe der Außentemperatur

4.) Wie viel Energie verbraucht das angeschlossene Gerät?

Antwort: Je nach Zusatzverbraucher (Handy, Kühlbox, Heizsitzmatten) liegt der Stromverbrauch zwischen 3 und 10 Ampere. Je höher der Verbrauch, desto schneller ist die Batterie leer. Eine Kühlbox braucht ca. 5 Ampere, da kann bereits nach 4 bis 5 Stunden die Batterie so geschwächt sein, dass man Starthilfe braucht, warnt ARBÖ-Schulungsleiter Gottfried Moser.

Weniger energieraubend ist das Aufladen eines Handy. Ein einzelnes Mobiltelefon kann aufgrund des schwachen Energieverbrauches relativ bedenkenlos aufgeladen werden. Vorsichtiger muss man sein, wenn man mehrere Ladegeräte in Verwendung hat und zusätzlich einen Laptop mit Energie versorgen will. Durch einen Adapter können an einem Zigarettenanzünder bis zu drei weitere Ladegeräte angeschlossen werden.

Doch Vorsicht: Je mehr Energie verbraucht wird, desto schneller entleert sich die Batterie und Starthilfe wird unumgänglich, warnt Moser.

Quelle: ARBÖ

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