Autokauf im Internet : Keine hohe Anzahlung leisten !

Leider sind nicht alle Anbieter seriös

Immer häufiger wird beim Autokauf das Internet genutzt. Leider sind nicht alle Anbieter seriös. "Wer eine saubere Weste hat, muss nichts verstecken und legt daher auch seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) offen. Sie sollten leicht auffindbar und möglichst verständlich formuliert sein", sagt ÖAMTC-Juristin Ursula Zelenka. Vorsicht ist geboten, wenn eine hohe Anzahlung verlangt wird. "Im Zweifelsfall Hände weg von solchen Anbietern", warnt die Clubjuristin.

Generell ist eine übersichtlich strukturierte Homepage ein Zeichen von Seriosität. Bei einem vertrauenswürdigen Anbieter sind, neben den AGB, auch alle Kontaktmöglichkeiten (Adresse, Telefon/Fax, E-Mail), Details über das Rücktrittsrecht , Firmenbuchnummer (in Deutschland: Handelsregisternummer) und Gerichtsstand, Bankverbindung und die DVR-Nummer (siebenstellige Registernummer vom Datenverarbeitungsregister) angegeben. "Auf jeden Fall benötigt man die Information, wo der Vertragspartner 'sitzt'. Wenn der Vermittler oder Verkäufer nicht in Österreich ansässig ist, kommt zumeist dessen Recht bei Vertragsstreitigkeiten zur Anwendung", erklärt die ÖAMTC-Juristin.Unter dem neuen Sicherheitsschwerpunkt "Sicherheit beim Fahrzeugkauf" auf der Website des ÖAMTC (www.oeamtc.at/sicherheitsratgeber ) finden alle, die sich ein neues Gefährt zulegen wollen, die notwendigen Informationen. Neben genauen Tipps für den Autokauf im Web sind Hinweise zur Kauf-Überprüfung des Clubs gelistet. Ebenso steht ein standardisierter Kaufvertrag von Privat an Privat als Download zur Verfügung. Auf dieser Internetseite sind außerdem alle ÖAMTC-Tests sowie Antworten auf sicherheitsbezogenen Fragen zu finden.

Hinweise zum Autokauf findet man auf der Homepage des Clubs

Kaufüberprüfung bringt im Schnitt 500 Euro ...

Quelle: ÖAMTC

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