Trick mit Notarkosten beim Gebrauchtwagen-Verkauf

Warnung vor neuer Betrugsmasche

Der ADAC warnt vor einer neuen Masche von Betrügern beim Gebrauchtwagenverkauf. Auf Verkaufsanzeigen im Internet rufen angebliche Kaufinteressenten beim Verkäufer an und akzeptieren den Kaufpreis ohne weiteres Verhandeln. Dann faxen die Täter, hauptsächlich aus Spanien, einen Kaufvertrag, bei dem zum vereinbarten Kaufpreis noch Notarkosten zwischen 280 und 295 Euro hinzukommen. Um dem Verkäufer eine sichere Abwicklung vorzugaukeln, soll der Notar als Treuhänder eingeschaltet werden. Auf seinem Konto wird angeblich der gesamte Kaufpreis plus Notarkosten hinterlegt. Bei der Fahrzeugübergabe soll dem Verkäufer ein Barscheck (Kaufsumme plus Notarkosten) überreicht werden.

Nach Informationen des Automobilclubs kommt es nie zu einer Übergabe des Autos. Nach Überweisung der angeblichen Notarkosten hört der Verkäufer nichts mehr von den Tätern und sein Geld ist weg. Im Übrigen sind gerade beim Verkauf von Gebrauchtwagen Treuhandkonten völlig überflüssig. Deswegen raten die ADAC-Juristen - auch bei Internetkäufen - Zahlungen grundsätzlich erst bei der Fahrzeugübergabe abzuwickeln.

Quelle: ADAC

Kommentare

Markenwelt