Starthilfe(Bildquelle: ÖAMTC)

Starthilfe beim Auto - aber richtig

Hände weg vom Minuspol der entladenen Batterie!

Zur kalten Jahreszeit kann es schon einmal vorkommen, dass man die eine oder andere Starthilfe benötigt. Was alles bei einer richtigen Starthilfe zu beachten ist, sagen Ihnen die Experten des ÖAMTC:

  • Ganz wichtig ist es darauf zu achten, dass nur DIN-geprüfte Starthilfekabel zum Einsatz kommen. Dieselmotoren benötigen wegen des höheren Strombedarfs beim Starten massivere Starthilfekabel.
  • Für eine funktionierende Starthilfe muss ein Ende des roten Starthilfekabels am Pluspol der entladenen Batterie sowie das andere Ende an den Pluspol der Spenderbatterie angeschlossen werden.
  • Danach das schwarze Kabel am Minuspol der Spendebatterie anbringen. Das zweite Ende des schwarzen Kabels hängt man dann an einen metallischen Teil im Motorraum, auf keinen Fall aber an den Minuspol der entladenen Batterie, da sich beim An- und Abklemmen der Zangen am Pol durch Funkenbildung Knallgas entzünden könnte!
  • Ist alles richtig montiert, wird zuerst der Motor des Spenderfahrzeuges gestartet. Sobald dieser läuft kann das andere Fahrzeug gestartet werden.
  • Um die Elektronik des Fahrzeuges beim Abklemmen des Starthilfekabels zu schonen, empfiehlt es sich, die Verbindung der Fahrzeuge eine halbe Minute aufrecht zu halten. Als nächstes wird der Motor des Spenderfahrzeuges abgestellt und die Starthilfekabel in umgekehrter Reihenfolge abgenommen.

Sollte der Motor des anderen Fahrzeuges absterben, handelt es sich entweder um eine defekte Lichtmaschine oder Batterie. Da bei falscher Handhabung Schäden an der Motoren-Elektronik entstehen können, sollte bei Unsicherheit lieber die Pannenhilfe gerufen werden.

Quelle: ÖAMTC