Geisterfahrer Statistik 2015

Die meisten Meldungen kamen aus Niederösterreich, die Südautobahn war am stärksten betroffen.

Im Jahr 2015 hat Hitradio Ö3 in Summe 383 Mal vor Geisterfahrern gewarnt. Damit liegt die Gesamtzahl über den Werten aus den Jahren 2013 und 2014. Der stärkste Monat im Jahr 2015 war der Juni mit 42 Meldungen, im März und April wurden mit 24 Geisterfahrern die wenigsten gezählt. Insgesamt gab es 2015 laut BMI 14 Unfälle mit Beteiligung von Geisterfahrern (sieben davon mit Personenschaden). Drei Personen wurden schwer, elf Personen leicht verletzt.

Das negative Bundesländer-Ranking führt zum achten Mal in Folge Niederösterreich an, gefolgt von der Steiermark. Tirol hat Oberösterreich vom dritten auf den vierten Rang verdrängt. Am Ende der Reihung liegt das Burgenland mit den wenigsten Meldungen. Starke Anstiege verzeichnen Niederösterreich, Wien und das Burgenland. Zuwächse liegen auch in der Steiermark und in Tirol vor. In Oberösterreich und in Vorarlberg geht die Anzahl an Geisterfahrern deutlich zurück, auch in Kärnten und Salzburg verringert sich die Zahl.

Die Südautobahn (A2) bleibt - in absoluten Zahlen gesehen - die Autobahn mit den meisten Geisterfahrern (52 Meldungen). In Relation zur Gesamtlänge sind auf der A7 (der Mühlkreisautobahn) die meisten Falschfahrer unterwegs. Auf der A7 gibt es also die größte "Geisterfahrerdichte". Das am stärksten betroffene Teilstück ist in Oberösterreich die Mühlkreisautobahn (A7) im Raum Linz mit 14 Meldungen.

Der Wochentag mit den meisten Geisterfahrern ist der Sonntag mit 83 Meldungen. Am Wochenende sind weiterhin mehr Geisterfahrer unterwegs als an Werktagen. Im Tagesverlauf trifft man am späten Abend (21.00 bis 24.00 Uhr) am wahrscheinlichsten auf einen Geisterfahrer. Das geringste Risiko besteht am frühen Morgen (6.00 bis 9.00 Uhr) bzw. in den Nachtstunden (0.00 bis 6.00 Uhr).

Quelle: Ö3

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