Sonnenbrille beim Autofahren schützt vor Blendung

Worauf es beim Kauf der richtigen Sonnenbrille ankommt

Glühende Sonne bringt Autofahrer nicht nur zum Schwitzen, sondern auch oft zum Blinzeln. " Blendender Sonnenschein und Reflexionen entgegenkommender oder parkender Autos stellen jedoch ein nicht zu unterschätzendes Risiko beim Autofahren dar", warnt ARBÖ-Verkehrsexperte Gerald Schneider.

"Bekommt Mann oder Frau die Sonne bzw. reflektierende Lichtstrahlen  genau in die Augen, ist für einige Sekunden Schluss mit Sehen. Das Auge braucht danach einige Zeit, um sich von diesem Treffer wieder erholen zu können", so Schneider.

Einfache Abhilfe: eine Sonnenbrille! Doch nicht jede Sonnenbrille ist für gutes Sehen beim Autofahren geeignet, warnt der ARBÖ. Gute Sonnenbrillen tragen laut EU-Norm das CE-Zeichen und eine zusätzliche Kennzeichnung mit "UV-400" , das heißt, dass sie mit einem UV-Filter ausgestattet sind, der für das Auge schädliches ultraviolettes Licht ausfiltert. Der Brillenrahmen , aber auch die Gläser sollen aus Kunststoff sein und nicht aus Metall bzw. Glas. Denn geht die Brille bei einem Unfall zu Bruch, können Splitter-Bruchteile das Gesicht und die Augen verletzen.

Wichtig ist ebenfalls die Farbe, in der die Sonnenbrillengläser getönt sind . Braun-, Grau- oder Grüntöne sind am besten, weil sie die Naturfarben nicht verfälschen. Für Personen mit Sehschwäche ist eine Sonnenbrille mit der gleichen Dioptrienzahl wichtig. Zerkratzte Sonnenbrillen führen zu Streulicht und Blendung und sollten getauscht werden.

"Wer ohne bzw. mit der falschen Sonnenbrille bei starkem Sonnenschein unterwegs ist, kneift automatisch die Augen zusammen, muss sich bei der Fahrt sehr stark konzentrieren und ermüdet dadurch sehr rasch. Dass dadurch Fahrfehler hervorgerufen werden und Unfälle entstehen könnten, ist klar", warnt Schneider. "Sonnenbrillen sind daher nicht nur modischer Firlefanz, sondern ein wichtiger Faktor für mehr Verkehrssicherheit", betont der ARBÖ-Verkehrsexperte.

Quelle: ARBÖ

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